Plastikmüll – Man beginnt, sich Gedanken zu machen

Ich halte nicht viel von den guten Vorsätzen für’s neue Jahr. Denn mal ehrlich. Das menschliche Gedächtnis ist furchtbar schlecht darin, sich neue Dinge zu merken, die einem das Leben unbequemer machen. Ich würde dagegen niemals vergessen im Supermarkt eine Tüte Chips in den Einkaufswagen zu legen. Dass ich genau das gerade nicht tun wollte, habe ich mit dem Betreten des Ladens bereits vergessen. Trotzdem und weil das neue Jahr halt zufällig gerade beginnt, will ich besagte Chipstüte zum Anlass nehmen, um mir Gedanken über die Zukunft zu machen. Chips sind ungesund, darüber brauchen wir wohl kaum reden. Aber, ob ich persönlich am Ende meine Tage (die bei stetigem Konsum höchstwahrscheinlich in Summe deutlich kleiner ausfallen) an Verfettung sterbe, interessiert unseren Planeten und seine Umwelt einen feuchten Kehricht. Im Gegenteil, je früher ich sterbe, desto weniger Schäden kann ich der Umwelt zufügen. Was unseren (noch) grünen Heimatplaneten jedoch durchaus interessiert, sind Abfallprodukte, die die Natur nicht wieder in ihren natürlichen Kreislauf aufnehmen kann. Das Thema Plastikmüll ist gerade in aller Munde und das sicherlich zurecht und vor allem, viel zu spät. Ich gebe offen und ehrlich zu, ich bin ein Umweltsünder der ersten Güte. Besonders schlimm ist dabei wohl, dass, obwohl das Bewusstein für diese Schandtat schon lange da ist und das schlechte Gewissen bereits nicht mal mehr nur nagt, sondern sich fest verbissen hat, ich trotzdem einfach so weitermache. Ich kaufe ein, worauf ich Bock habe. Erst zuhause, wenn die Mülltonne mal wieder überquillt und man sich darum streitet, wer den Müll zuletzt runtergebracht hat, sehe ich, was ich da eingekauft habe. Besonders schrecklich sind die Umverpackungen von der Umverpackung, die nun wirklich unnötig sind. Getoppt wird das Ganze nur durch in Plastik verschweißte (Bio!)-Bananen, die ja freundlicherweise nicht lose sondern als zusammengewachsenes Bündel (oder „Büschel“, wie es wohl richtig heißt) daherkommen und damit nun überhaupt keine Rechtfertigung für eine Plastikverpackung bieten.
Für mich soll ab diesem Jahr aber endlich Schluss sein mit dem achtlosen Kosum. „Kein Plastik mehr!“ wäre eine unrealistische Parole, die wohl sehr bald in frustrierte Resignation umschlagen würde. Deshalb will ich realistisch bleiben und meine Parole „So wenig wie möglich“ lauten lassen. Mein Plan lautet, jeden Artikel, den ich im Begriff bin in meinen Einkaufswagen zu legen, zu hinterfragen. Zu überlegen, ob ich ihn 1. wirklich brauche und wenn ja, ob es 2. eine plastikfreie Alternative gibt. Obst und Gemüse lässt sich auch ohne Verpackung im Supermarkt finden, dann kauft man eben nur das, was ohne Verpackung angeboten wird. Wurst und Käse kann man an der Frischetheke ohne Verpackung bekommen, wenn man selbst eine Verpackung mitbringt. Ich habe das noch nicht gemacht und bin gespannt, wie die Fleischwarenfachverkäuferinnen darauf reagieren. Getränke brauche ich nicht kaufen, wir benutzen einen Sodastream (mit Glasflaschen) und ich trinke keine Limonaden. Bei Produkten, wie Nudeln oder Reis, wird es allerdings schon schwieriger. Bei uns gibt es leider (noch) keinen Unverpackt-Laden. Der nächste plastikfreie Laden ist etwa dreißig Autominuten von uns entfernt. Da ist dann die Frage, ob das benötigte Benzin eine solche Fahrt rechtfertigt. Wir besitzen keinen Abstellraum in unserer Wohnung und können keinen großen Vorrat deponieren. Hier bahnt sich also ein erster Kompromiss an, den ich vorerst damit löse, indem ich darauf schaue, ob das verwendete Plastik recylcebar ist. Wo ich ebenfalls Schwierigkeiten sehe, sind Kosmetik- und Toilettenartikel. Seife, ganz klar, braucht man nicht flüssig im Spender. Es gibt auch Shampooseifen, die ich ausprobieren werde. Es ist bedauerlich, dass die großen Drogeriemärkte aktuell noch so wenig plastikfreie Alternativen bieten. Vielleicht steuere ich doch einmal im Monat den Unverpackt-Laden an, um mich wenigstens ein Grundsortiment an Toilettenpapier, Haushaltspapier, Zahnpasta (als Tabs) usw. einzudecken. Es wird nicht alles perfekt sein, aber es ist ein erster Schritt. Und so, wie heutzutage Bioprodukte aus keinem Discounter mehr wegzudenken sind, so werden sicher bald alternative Umverpackungen zum Standard werden. Denn das Bewusstsein der Konsumenten für das, was sie kaufen, wächst. Auch mich hat es ja schließlich erreicht und ich hoffe, dass es noch viel mehr Menschen packt, einfach mal zu einer Alternative zu greifen. Mal auf etwas zu verzichten, weil es der Umwelt dient. Und dafür müssen wir sicher keine radikalen Umweltaktivisten werden.

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Elisas Weihnachtswunder- Eine lesbische Kurzgeschichte

Für alle Frauen, die jetzt noch nicht in Weihnachtsstimmung sind, möchte ich gern meine Kurzgeschichte ans Herz legen. (Liebe Männer, über euch, als Leser, freue ich mich natürlich ebenso 😉)

Beschreibung:

Weihnachten steht vor der Tür und Elisa hat mit ihren Vorbereitungen noch alle Hände voll zu tun. Bevor die Verwandten aufschlagen, muss noch der Weihnachtsbaum besorgt, das Haus dekoriert und das Essen vorbereitet werden. Da bleibt der alleinerziehenden Mutter beim besten Willen keine Zeit, sich über ihr Singledasein den Kopf zu zerbrechen. Als sie sich beim Weihnachtsbaumkauf unglücklich verletzt, taucht wie aus dem Nichts eine hübsche Retterin auf. Doch so schnell sie erscheint, so schnell ist sie auch wieder verschwunden. Nur in Elisas Gedanken spukt der schöne Lockenkopf immer wieder herum.

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Ehe für alle – oder wie AKK Annegret Kramp-Karrenbauer sagen würde: „Sodom und Gomorra“

Durch die Wahl zur neuen CDU-Vorsitzenden, hat Annegret Kramp-Karrenbauer das Thema „Ehe für alle“, ohne erneutes zutun, ein weiteres Mal entflammt. Es ist allgemein bekannt, dass sich die konservative Parteispitze damals deutlichst gegen die neue Form der Ehe ausgesprochen hat.

Ein Kommentar:

Kopfschüttelnd lese ich Kommentare von Menschen, die krampfhaft für die „alte Ehe“ kämpfen und ihnen dabei kein Argument zu schlecht ist. Ganz so, als würde man ihnen mit der neuen Regelung etwas wegnehmen.

Ich stelle mir daher folgenden Dialog vor:

Ein Mann kommt mit seiner Zukünftigen zum Standesamt

Mann: „Wir möchten einen Termin für unsere Hochzeit machen“

Standesbeamte: „Oh, das tut mir leid. Ehen sind für dieses und auch nächstes Jahr ausverkauft“

Frau: „Ausverkauft? Wie das?“

Standesbeamte: „Ja, alles, was wir noch auf Lager hatten, wurde bereits von den „Homosexuellen“ aufgekauft. Sie können sich gar nicht vorstellen, was hier los war. Manche haben sogar zwei oder drei Ehen auf einmal gekauft. Fragen Sie mich bitte nicht, was die damit machen“

Mann: „Ja, und jetzt? Aber wir wollten doch auch bald Kinder“

Standesbeamte: „Uhhhh. Da müssen Sie sich natürlich auch ran halten. Alle Kinder, bis auf den letzten Rest, werden ebenfalls von den „Homosexuellen“ wegadoptiert. Selbst vor den Bemitleidenswerten Geschöpfen machen sie keinen Halt. Wir können da auch gar nichts tun. Sämtliche Studien ergeben, dass es den Kindern bei den „Homosexuellen“ nicht schlechter geht, als bei unser eins. Tut mir also Leid für Sie beiden“

Frau: „Ja also, Schatz, wenn das so ist, dann sollten wir vielleicht überlegen, ob wir uns nicht besser trennen, oder?“

Mann: „Du hast Recht. Wenn jetzt alle heiraten und Kinder haben dürfen, was hat unsere Beziehung dann noch für einen wert?“

Standesbeamte: „Gut, ich sehe, ich konnte Ihnen am Ende doch noch weiterhelfen. Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch!“

Mein neues Schultermassagegerät

Wenn es etwas gibt, dass sämtliche Buchautoren miteinander verbindet, dann ist es die Leidenschaft fürs Schreiben und die Rückenschmerzen die Leiden schaffen. Bestimmt gibt es auch in diesen Kreisen viele besonders Gesundheitsbewusste, die nach einem langen Tag des angestrengt auf den Monitor Starrens, direkt in ihr Sportoutfit schlüpfen, um ganz vorbildlich durch den Park zu joggen. Ich gehöre allerdings nicht zu jenen. Ich möchte mich gar nicht als völlig unsportlich bezeichnen. Bewegung macht auch mir Spaß. Aber eben nicht, wenn es aus reiner Vernunft geschieht. Trotzdem rebelliert aber auch mein Rücken nach stundenlangem Rumgehocke, indem er mir mitteilt, dass die eigentlich vorgesehen S-Form, die eine Wirbelsäule haben sollte, eher einem kantigen Z gleicht. „Zzzz“ ist in etwa auch der Laut, den ich unwillkürlich ausstoße, wenn ich mich dann aus meinem Bürostuhl erhebe. Was macht man in einem solchen Fall? Man kauft ein Gerät. Zum Glück gibt es ja heutzutage für alles Geräte. Also machte ich mich auf die Suche nach etwas, dass mich von meinem Leiden befreien sollte. Nicht zu teuer, nicht zu groß sollte es sein. Kein ganzer Sessel, denn ich schreibe nicht immer am gleichen Ort. Am Ende bin ich bei einem Nackenmassagegerät gelandet, das gerade mal (im Angebot) 35 € kosten sollte. Man kann es nicht nur im Nacken, sondern auch im mittleren und unteren Rückenbereich nutzen und es hat sogar eine Wärmefunktion. Was soll ich sagen? Meine Erwartungen waren für den Preis nicht besonders hoch. Vielleicht deshalb, oder weil es wirklich gar nicht mal so übel ist, bin ich tatsächlich begeistert. Es massiert an den richtigen Stellen und da man den Druck selbst reguliert, erreicht man praktisch immer die gewünschte Intensität. Auch die anderen Bereiche werden gut durchgewalkt, wenn es dort auch etwas mühsamer ist, das Gerät an den richtigen Ort zu platzieren. Mein Gerät stammt von dem Hersteller Naipo, was mir, ehrlich gesagt, überhaupt nichts sagt. Es gibt im Internet allerdings unzählige Anbieter solcher Geräte. Vermutlich bieten alle eine ähnliche Qualität. Wie lang das Ding hält, werden wir sehen. Fürs erste freue ich mich aber mal über meine neue Anschaffung und werde mich in diesem Sinne gleich nochmal entspannt damit zurücklehnen.

Buch-Rezensionen bei Amazon

Seit der Veröffentlichung meines ersten Buchs sind inzwischen einige Tage vergangen. Nach wie vor freue ich mich über eine gute Resonanz. Die Anzahl der Verkäufe sind stabil, wobei am Wochenende erwartungsgemäß der Pfeil ein wenig nach oben ging. Was mich aber außerordentlich gefreut hat, war meine erste Rezension. Vielen Dank, liebe Leserin, dass du dir die Zeit dafür genommen hast. Jetzt, wo ich auf der Seite des Schreibers stehe, wird mir erst bewusst, wie wertvoll diese Form von Rückmeldung ist. Ich meine damit nicht, dass ich nun auf höhere Verkaufszahlen spekuliere. Das ist mir gar nicht so wichtig. Eine direkte Rückmeldung eines Lesers ist so wahnsinnig wertvoll. Und natürlich, sofern sie halbwegs positiv ist, auch Balsam auf die Seele eines Schreiberlings.

Übrigens bin ich selbst sehr rezensionsfaul, zumindest war ich es. Ich habe mir vorgenommen, sozusagen als guten Vorsatz fürs nächste Jahr, künftig bei allen von mir gelesenen Büchern eine Rezension abzugeben.

Der erste veröffentlichte Titel – Ein erster Erfahrungsbericht

Gespannt habe ich den ersten Tag der Veröffentlichung von „Elisas Weihnachtswunder“ bei Amazon verfolgt. Ich muss zugeben, dass ich sicherlich etwas enttäuscht gewesen wäre, wäre die Resonanz gleich Null gewesen. Aber im Gegenteil, das Ergebnis ließ mich erfreut staunen. Es besteht tatsächlich Interesse an meinen kleinen Werk. Wir reden hier nicht über einen angehenden Bestseller, wir wollen ja realistisch bleiben. Lesbische Romane gehören zu einem Nischengenre, da kann die Nachfrage einen gewissen Prozentsatz nicht übersteigen. In Anbetracht dessen bin ich nach dem ersten Tag mit meinen paar Verkäufen aber sehr zufrienden. Bleibt abzuwarten, ob positive Rezensionen folgen, denn diese, das weiß ich aus eigener Erfahrung, werden erst mit Verzögerung freigeschaltet.

Was das Bewerben der eigenen Bücher angeht, bin ich allerdings noch grün hinter den Ohren. Ich will mich ja nicht einfach an irgendwelche Leser wenden, sondern eine bestimmte Zielgruppe ansprechen. Ich bin kein Fan von Facebook. Aber wie es scheint, sollte ich mich wohl damit anfreunden, dort ein bisschen „Social Media“ zu betreiben. Die klassischen Foren, wie zum Beispiel Lesarion, werden nicht mehr so oft genutzt, wie mir scheint. Es ist außerdem ja auch nicht unbedingt gern gesehen, wenn man in eigener Sache Werbung macht.

Für Tipps zu dem Punkt bin ich übrigens dankbar.

Ich werde euch, was den Verlauf meiner Erstveröffentlichung angeht, weiter auf dem Laufenden halten. Da eine Weihnachtsgeschichte ja eine Art Saisonartikel ist, wird mein Erfahrungsbericht spätestens im Januar enden. Danach erwarte ich erstmal keine Verkäufe mehr.

Und was lest ihr so?

Als Weihnachtsfan war es mir ein Anliegen, eine Weihnachtsgeschichte zu verfassen. Besinnliche Weihnachtsmusik, der Duft von selbstgebackenen Plätzchen und die Verliebtheit zwischen zwei Frauen. Was kann noch romantischer sein? Diese Zutaten habe ich zusammen gemixt und entstanden ist meine erste Weihnachtsgeschichte. Ein neuer Titel, dann deutlich umfangreicher, ist bereits in Arbeit und wird (hoffentlich) Anfang des nächsten Jahres erscheinen.